August in Bad Vilbel –
Vilbeler Markt
Vom 20. – 28. August 05 standen wir wieder zwischen allen möglichen anderen Ständen mit unserem Bücherstand auf dem Vilbeler Markt. Kinderbücher, thematische Bücher, Kalender, Bildbände, Karten ..... wurden verkauft. Verschenkt haben wir viele „Antenne“n (Zeitschriften vom ERF, dem Evangeliumsrundfunk, dem Radioprogramm mit der besten Botschaft der Welt), Stundenpläne für Kinder mit dem Hinweis auf Kinder-Radiosendungen und Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen unserer Gemeinde.
Wir können von Herzen danken, dass es an den marktoffenen Tagen immer trocken war, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Vielen Dank allen Helfern beim Aufbauen, Abbauen und Präsent sein.
Wer dabei war, der kann schon was erzählen. Hier einige Erlebnisse:
Viele Menschen gingen am Stand vorüber, warfen einen Blick darauf. Ein kleines Mädchen, ca. 8-10 Jahre alt, wunderte sich über die defekte Windschutzscheibe. Was sollte das denn sein? Überschrift: „Was für eine Lebensversicherung haben Sie?“ Eine kurze Erklärung meinerseits, wie auch das Bibelwort hinter und seitlich der Scheibe. Ja, meinte sie, aber sowas bei den schönen Büchern und Bildern? Da konnte ich ihr sagen, wie schnell man in ein Unglück verwickelt sein kann, vielleicht schwer verletzt oder gar tot. Da ist es doch wichtig zu wissen an wen man glaubt und von dem ganz feste weiß, dass er sogar stärker als der Tod ist und für jeden, der ihn liebt, ein Leben nach dem Tod erleben darf. Dazu sollte die Scheibe ein Hinweis sein.
Neben dem Bücherstand verkaufte ein junger Mann Brillenreinigungstropfen. Zwischendurch kam er immer wieder zu den Büchern, die ihn interessierten und neugierig machten. In einem kurzen Gespräch erzählte er von einem schweren Unfall vor 5 Jahren. Er lag im Koma und auch längere Zeit im Krankenhaus. Langsam ging es ihm besser, und als er wieder richtig denken konnte, sah er das Leben mit anderen Augen an, das ihm nun neu geschenkt worden ist. Aber im Grunde wusste er nicht recht von wem. Wir wiesen ihn auf das Buch „Jesus unser Schicksal“ von Wilhelm Busch hin, das ihm vielleicht eine Antwort geben könnte. Darauf reagierte er kaum. So schenkten wir es ihm einfach. Er nahm es dankbar an und legte es offen auf seinen Verkaufsplatz. Als er seine Ware einpackte, nahm er das Buch mit.
Wir können Gott nur von Herzen bitten, dass dieser Mann Jesus als sein Schicksal finden möchte.
Brigitte Schmidt

